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Aschheim setzt auf Modulbauweise für günstige Wohnungen

Die Baugesellschaft München-Land und die Gemeinde Aschheim planen ein Neubauprojekt in Modulbauweise, das in nur sieben Monaten 24 bezahlbare Mietwohnungen schaffen soll, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Aschheim setzt auf Modulbauweise für günstige Wohnungen
Bild: sueddeutsche.de

Die Baugesellschaft München-Land (BML) und die Gemeinde Aschheim wollen mit einem Neubauprojekt an der Weidachstraße neue Standards für günstigen Wohnungsbau setzen. Möglich macht das der Einsatz spezieller Betonmodule, die in einer Fabrik in der Oberpfalz vorgefertigt und ab August nach Aschheim transportiert werden. Die bis zu 35 Tonnen schweren Module werden vor Ort nur noch montiert und verknüpft.

Bürgermeister Florian Meier (CSU) sieht in der Modulbauweise großes Potenzial für die Region München, die als teures Pflaster gilt. „Das serielle Bauen ist eine super Möglichkeit für uns, endlich wieder bezahlbar und schnell an dringend benötigte Mietwohnungen zu kommen“, sagte er. Die Kaltmiete soll bei 12,50 Euro pro Quadratmeter liegen – möglich durch einen vergünstigten Erbpachtzins der Gemeinde und deren Beteiligung an der BML. Ohne diesen Einsatz läge die Miete bei etwa 13,50 Euro, immer noch deutlich unter dem Durchschnitt im Münchner Umland.

Das geplante dreistöckige Wohnhaus umfasst 24 Ein- bis Vierzimmerwohnungen, alle barrierefrei, mit Fußbodenheizung und Tiefgarage. Die Gemeinde erhält im Gegenzug das Belegungsrecht für alle Wohnungen. Die Bauzeit beträgt lediglich sieben Monate – ein Tempo, das durch den hohen Vorfertigungsgrad erreicht wird.

Quelle: www.sueddeutsche.de