Die russische Führung plant nach Angaben von Experten eine massive Eskalation im Winter, um die Ukraine zu Zugeständnissen zu zwingen. Die Senior Fellow des Center for Strategic and International Studies (CSIS), Maria Snegova, erklärte gegenüber der New York Post, der Kreml wolle nach dem gescheiterten Frühjahrsfeldzug nun im Winter maximale Schäden anrichten. Putin werde erneut auf Kälte und Luftangriffe setzen, um eine humanitäre Krise zu provozieren.
Die Angriffe könnten laut Snegova sogar noch heftiger ausfallen als im Vorjahr, als russische Truppen täglich Rekordzahlen an Drohnen und Raketen auf die zivile Infrastruktur abfeuerten. Die stellvertretende Direktorin des Cognitive Warfare am Institute for the Study of War (ISW), Kateryna Stepanenko, sieht eine mögliche Ausweitung der Ziele: Neben Energieanlagen könnten nun auch Bahnstrecken und Wasserversorgung getroffen werden, um Logistik und Versorgung zu stören.
Stepanenko betonte, die Erinnerung an den vergangenen harten Winter sei für viele Ukrainer traumatisch. Der Kreml versuche, diese Angst als Druckmittel einzusetzen. Die russische Wirtschaft befinde sich in einer tiefen Krise, was Putin zunehmend verzweifeln lasse.
EuroPulse berichtete am 9. Juni 2026 über Putins Blamage auf der Krim, wo Treibstoffmangel nach ukrainischen Angriffen herrschte (https://europulse.today/ukraine-krieg-putins-blamage-krim-benzin-knapp/).
Quelle: 24tv.ua



