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Britischer Verteidigungsminister John Healey tritt zurück

Der britische Verteidigungsminister John Healey hat seinen Rücktritt erklärt, nachdem er Differenzen über die Verteidigungsausgaben mit Premierminister Keir Starmer hatte. Healey kritisierte die unzureichenden Mittel angesichts der aktuellen Sicherheitslage.

Britischer Verteidigungsminister John Healey tritt zurück
Bild: images.euronews.com

John Healey, der britische Verteidigungsminister, hat am Dienstag seinen Rücktritt bekannt gegeben. In einem Schreiben an Premierminister Keir Starmer äußerte er seine Bedenken über die künftigen Verteidigungsausgaben und die unzureichenden Mittel für die britischen Streitkräfte. Healey betonte, dass der geplante Investitionsplan nicht den Anforderungen der gegenwärtigen Sicherheitslage gerecht werde, insbesondere im Hinblick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

In seinem Rücktrittsschreiben erklärte Healey, die vorgesehenen Mittel seien „weit hinter dem zurück, was in dieser gefährlichen Zeit erforderlich ist“. Er wies darauf hin, dass es seit einiger Zeit Verzögerungen bei der Veröffentlichung des neuen Verteidigungsplans gegeben habe und dass es Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Finanzministerium über den Umfang und die Finanzierung der geplanten Ausgaben gebe.

Healey hatte sich für eine stärkere Aufstockung des Verteidigungsetats eingesetzt und warnte vor einer drohenden Finanzierungslücke in Milliardenhöhe. Er kritisierte, dass Premierminister Starmer nicht in der Lage gewesen sei, die erforderlichen Mittel bereitzustellen, und dass das Finanzministerium nicht bereit war, die notwendigen Gelder zur Verfügung zu stellen.

Starmer plant, die britischen Verteidigungsausgaben bis 2027 auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und bis 2034 auf drei Prozent zu erhöhen. Kritiker innerhalb der Streitkräfte halten dieses Tempo jedoch für unzureichend. Healey war seit dem Amtsantritt der Labour-Partei im Juli 2024 Teil der Regierung.

Juni 2026 über die Rüstungspläne von Premierminister Starmer und die damit verbundenen Herausforderungen.

Quelle: de.euronews.com