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WM 2026: ZDF-Experte Kramer fordert VAR-Revolution

Nach dem WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika hat ZDF-Experte Christoph Kramer eine grundlegende Änderung beim Videobeweis gefordert. Der Weltmeister von 2014 kritisiert vor allem die Verwendung von Super-Zeitlupen.

WM 2026: ZDF-Experte Kramer fordert VAR-Revolution
Bild: zdfheute.de

Wie ZDFheute berichtet, sorgte das WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika für reichlich Diskussionsstoff. Der brasilianische Schiedsrichter Wilton Sampaio zeigte insgesamt drei Rote Karten – zweimal gegen Südafrika, einmal gegen Mexiko. Mexiko gewann die Partie mit 2:0.

ZDF-Experte Christoph Kramer, Weltmeister von 2014, kritisierte nach dem Spiel vor allem den Einsatz des Video Assistant Referees (VAR). Ihn nerve besonders die „Super-Slomo“, also extrem verlangsamte Zeitlupen, die bei der Überprüfung von Szenen zum Einsatz kommen. Kramer erklärte, er habe selbst noch zwei Jahre mit VAR gespielt und wisse, wie man die Technik ausnutze: „Wenn mich da einer nur berührt hat, ich hab Sanitäter kommen lassen und alles. Ich bin so lange liegengeblieben, weil ich natürlich wusste, der Schiedsrichter guckt es sich in Super-Slomo aus ganz vielen Perspektiven an. Dann schindest du Elfmeter noch und nöcher, wo einfach in der Realgeschwindigkeit keiner ist.“

Der ZDF-Experte forderte daher eine strikte Änderung: Der VAR solle Szenen künftig nur noch in Echtgeschwindigkeit abspielen, nicht in Zeitlupe oder Super-Zeitlupe. ZDF-Schiedsrichterexperte Thorsten Kinhöfer hielt die drei Roten Karten dagegen für vertretbar: „Alle drei Karten kann man geben.“

Quelle: www.zdfheute.de