Wie die Zeit unter Berufung auf den Sprecher der Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg, Marcus Henschel, berichtet, mussten alle Passagiere den Bereich hinter den Sicherheitskontrollen verlassen. Auch Reisende, die bereits in den Flugzeugen saßen, wurden aufgefordert, wieder auszusteigen. Der Einsatz der Polizei im Sicherheitsbereich ist seit 11.30 Uhr beendet, bestätigte eine Sprecherin des Flughafens der Zeit.
Den Angaben zufolge war um 9.45 Uhr ein Mann in den Sicherheitsbereich eingedrungen. Er habe einen Nottüröffner an Terminal 2 betätigt, wodurch Alarm ausgelöst wurde. Die Polizei stellte den Mann unmittelbar. Bei der Durchsuchung wurden keine gefährlichen Gegenstände entdeckt. Passagiere, die bereits durch die Sicherheitskontrolle waren, müssen diese erneut durchlaufen; die Kontrollen sind inzwischen wieder geöffnet.
Für alle Flüge werden Verspätungen von rund drei Stunden angezeigt, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete. Nur der Sicherheitsbereich war von der Sperrung betroffen, andere Teile des Flughafens blieben zugänglich. Ein Zusammenhang mit dem parallel stattfindenden Bundeswehr-Training mit sechs Tornado-Kampfflugzeugen besteht nach bisherigen Angaben nicht.
Quelle: www.zeit.de



