Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Taktik geändert: Statt direkter Frontangriffe konzentrieren sie sich auf die Zerstörung der russischen Versorgungslinien im Süden. Mykola Malomusch, ehemaliger Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes, sagte gegenüber 24 Kanal, die Ukraine setze dabei Drohnen, Raketen und Langstreckenartillerie ein – eine Maßnahme, die längst hätte ergriffen werden müssen.
Besonders die Krim sei für die Russen keine Festung mehr. Malomusch zufolge haben ukrainische Angriffe die Kertsch-Brücke schwer beschädigt, sodass schwere Lasten und Treibstoffzüge sie nicht mehr passieren können. Auch die Brücke bei Tschonhar und die Stadt Armjansk wurden attackiert. Die Folge: Treibstoffknappheit auf der Halbinsel und eine wachsende Panik unter den Besatzern. „Die Russen sind bereit, sich gegenseitig zu bekämpfen“, so Malomusch.
Die Ukraine plane zudem, fünf russische Militärflugplätze zu zerstören, darunter einen, von dem aus Hyperschallraketen vom Typ „Kinschal“ gestartet werden. Auch Luftabwehrsysteme wie S-300, S-400 und S-500 sowie Radarstationen und Munitionslager stünden auf der Zielliste.
Quelle: 24tv.ua



