Die Sanktionen gelten für zehn Jahre und richten sich unter anderem gegen den Vorsitzenden des russischen Journalistenverbandes, Wolodymyr Solowjow, sowie gegen 16 weitere Personen aus dem Medienbereich. Zu den betroffenen Organisationen zählen die Gazeta.ru, Lenta.ru, Utro.ru, FederalPress und SMI2 sowie der Tatmedia.
Die Maßnahmen betreffen auch den russischen Journalistenverband selbst sowie dessen Filialen in den besetzten ukrainischen Gebieten Krim, Sewastopol, Donezk, Saporischschja, Cherson und Luhansk. Die ukrainische Regierung wurde angewiesen, die Europäische Union, die USA und andere Staaten über die Sanktionen zu informieren, um ähnliche Schritte zu fördern.
Mit dem Dekret setzte Selenskyj zugleich die Verlängerung von Sanktionen gegen 13 Personen und 21 Unternehmen aus dem Jahr 2023 in Kraft. Vier der damals betroffenen Firmen hätten ihre illegale Tätigkeit eingestellt, teilte das Präsidialamt mit.
Quelle: www.pravda.com.ua



