Die ukrainischen Angriffe richteten sich gegen Brücken, die für die Versorgung der russischen Truppen in den Regionen Saporischschja und Cherson essenziell sind. Die Übergänge verbinden die besetzte Krim mit dem Festland und liegen Dutzende Kilometer von der Front entfernt. Nach Angaben des 1. selbstständigen Sturmregiments wurden die Ziele in der vergangenen Woche attackiert.
Die Angriffe erfolgten demnach mit neuartigen Mittelstreckendrohnen der Typen FP-2 und „Hippo“, die Spreng- und Thermobarladungen tragen. Die Militärs betonten, dass diese Systeme im Vergleich zu Langstreckendrohnen relativ günstig in der Herstellung seien. Teilweise seien die Einsätze mit anderen ukrainischen Einheiten koordiniert worden, darunter der Eliteeinheit „Alpha“ des Sicherheitsdienstes SBU.
Die Brücken seien faktisch der „einzige Versorgungsweg“ der russischen Streitkräfte von der Krim zur Südfront, erklärten ukrainische Militärangehörige. Die systematischen Schläge könnten die Logistik der russischen Gruppierung erheblich beeinträchtigen. In sozialen Netzwerken veröffentlichte Aufnahmen zeigen, wie die Drohnen die Fahrbahndecken der Brücken treffen.
Quelle: www.unian.ua



