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Russischer Künstler und Putin-Kritiker in Polen erschossen

Der russische Künstler und Putin-Kritiker Robert Kuzovkov, bekannt unter dem Semyon Skrepetsky, ist in Polen erschossen worden. Wie die BBC berichtet, wurde der 44-Jährige am Montagmorgen in Biała Podlaska nahe der belarussischen Grenze getötet.

Russischer Künstler und Putin-Kritiker in Polen erschossen
Bild: ichef.bbci.co.uk

Die polnische Polizei ermittelt wegen eines Hinrichtungsmordes an einem russischen Künstler, der für seine regimekritischen Karikaturen bekannt war. Der 44-jährige Robert Kuzovkov, der unter dem Semyon Skrepetsky arbeitete, wurde am Montagmorgen in der Stadt Biała Podlaska, etwa 40 Kilometer von der belarussischen Grenze entfernt, erschossen.

Nach Angaben der Lublin wurde Kuzovkov auf einem Parkplatz etwa 600 Meter vom belarussischen Konsulat entfernt von einem unbekannten Schützen angegriffen. Marcin Kozak, Sprecher der Lublin, erklärte: „Der Täter schoss zweimal auf das Opfer. Als das Opfer zu Boden fiel, näherte sich der Täter, feuerte drei weitere Schüsse ab und floh dann schnell vom Tatort. Robert K. starb noch am Tatort.“

Die Obduktion ist für Mittwoch angesetzt. Am Tatort wurden fünf Patronenhülsen und eine Geco-9-mm-Luger-Patrone sichergestellt. Kuzovkov war bekannt für seine Karikaturen von Politikern, darunter Wladimir Putin, der belarussische Alexander Lukaschenko und der tschetschenische Führer Ramsan Kadyrow.

Der Fall hat politische Brisanz, da Kuzovkov ein prominenter Kritiker des Kremls war. Die Ermittlungen laufen unter Hochdruck; die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Quelle: www.bbc.com