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Finanzaufsicht greift bei Turbo-Zertifikaten ein

Die Finanzaufsicht Bafin hat Maßnahmen ergriffen, um Privatanleger besser vor Verlusten durch Turbo-Zertifikate zu schützen. Ab Dienstag gelten verschärfte Regeln für Anbieter dieser riskanten Produkte.

Finanzaufsicht greift bei Turbo-Zertifikaten ein
Bild: tagesspiegel.de

Die Finanzaufsicht Bafin interveniert im Markt für Turbo-Zertifikate, um den Anlegerschutz zu verbessern. Ab Dienstag treten neue Regelungen in Kraft, die Anbieter verpflichten, vor dem Handel mit diesen komplexen Produkten auf die Risiken hinzuweisen.

Thorsten Pötzsch, Exekutivdirektor der Bafin für Wertpapieraufsicht, erklärte, dass die hochspekulativen Produkte erhebliche Risiken bergen, insbesondere den Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Kleinanleger hätten die Risiken bisher nicht ausreichend erkannt.

Zusätzlich wird eine Wissensabfrage eingeführt, um sicherzustellen, dass Anleger die Komplexität und Gefahren der Turbo-Zertifikate verstehen, bevor sie investieren. Schädliche Anreize wie reduzierte Ordergebühren sind nun ebenfalls verboten.

Eine frühere Untersuchung der Bafin ergab, dass fast drei Viertel der Privatkunden in Deutschland beim Handel mit Turbo-Zertifikaten Verluste erlitten, im Schnitt von 6.358 Euro.

Quelle: www.tagesspiegel.de