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Ifo-Institut schlägt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente vor

Das Ifo-Institut hat Einsparmöglichkeiten im Bundeshaushalt analysiert und schlägt unter anderem eine deutliche Absenkung der Einkommensgrenze beim Elterngeld sowie Kürzungen bei der Mütterrente vor. Die Vorschläge entstanden im Auftrag der Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Ifo-Institut schlägt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente vor
Bild: img.zeit.de

Die Wirtschaftsforscher des Ifo-Instituts haben im Auftrag der Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) untersucht, wie der Bundeshaushalt entlastet werden könnte. Ein zentraler Vorschlag ist die Absenkung der Einkommensgrenze für Bezieher des Elterngeldes von derzeit 175.000 Euro auf ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 50.000 Euro.

Für die Rentenversicherung schlagen die Forscher vor, die Renten künftig an die Inflation zu koppeln statt an die Lohnentwicklung. Zudem solle die Mütterrente innerhalb von vier Jahren auf die Hälfte des heutigen Niveaus reduziert werden. Ein weiterer Punkt: Alle noch nicht genehmigten Subventionen des Bundes sollen über vier Jahre hinweg jährlich pauschal um 15 Prozent gekürzt werden.

Mit diesen Maßnahmen ließen sich nach Ifo-Angaben jährlich bis zu 60 Euro einsparen. Die Diskussion über die Umsetzbarkeit und die sozialen Auswirkungen der Vorschläge dürfte jedoch kontrovers geführt werden, da insbesondere Familien und Rentner betroffen wären.

Quelle: www.zeit.de