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Blutdruck als Alzheimer-Risikofaktor identifiziert

Eine große US-Studie deutet auf einen überraschenden Zusammenhang zwischen niedrigem Blutdruck und Alzheimer hin. Wie T-online berichtet, werteten Forscher Daten von fast 800.000 Erwachsenen aus.

Blutdruck als Alzheimer-Risikofaktor identifiziert
Bild: images.t-online.de

Bluthochdruck gilt seit Langem als Risikofaktor für Demenz. Nun legt eine umfangreiche Untersuchung nahe, dass auch ein zu niedriger Blutdruck problematisch sein könnte. Die Ergebnisse wurden im „Journal of the American Heart Association“ veröffentlicht.

Für die Studie analysierten Wissenschaftler die Daten von knapp 800.000 Erwachsenen aus der britischen UK Biobank und dem US-amerikanischen Programm „All of Us“. Sie untersuchten den Zusammenhang zwischen Alzheimer und zehn verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das überraschendste Resultat: Von allen untersuchten Leiden stand niedriger Blutdruck am stärksten mit Alzheimer in Verbindung.

Von niedrigem Blutdruck sprechen Ärzte meist bei Werten unter 100 zu 60 mmHg. Viele Betroffene bemerken nichts, andere leiden unter Schwindel, Müdigkeit oder Kreislaufproblemen. Experten betonen, dass niedriger Blutdruck bei gesunden Menschen oft harmlos ist. Treten jedoch Beschwerden auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Quelle: www.t-online.de