Die 64-jährige Kölner Komikerin Gaby Köster, bekannt aus Formaten wie „Ritas Welt“ und „7 Tage, 7 Köpfe“, leidet noch immer unter den Folgen ihres schweren Schlaganfalls aus dem Jahr 2008. Im Gespräch mit dem Magazin „Bunte“ berichtete sie nun über ihre angespannte finanzielle Lage: „Die Rücklagen aus den guten Zeiten sind längst aufgebraucht. Ich lebe vom Dispo und habe mein Haus beliehen. Das macht mir wirklich schlaflose Nächte.“
Besonders belastet sie der Gedanke, dass ihr 33-jähriger Sohn einmal ihre Schulden erben könnte. „Ich wollte niemals, dass mein Sohn von mir Schulden erbt“, sagte sie. Ihr Sohn sei ihr jedoch eine große Stütze. Emotional erinnert sie sich an seine Worte: „Mama, mein Schatz – wenn ich mit dem Studium fertig bin, dann verdiene ich gut, das reicht für uns beide.“
Neben den finanziellen Sorgen kämpft Köster weiterhin mit körperlichen Einschränkungen. Ihr linker Arm funktioniere nicht richtig, das Gehen sei mühsam. Dennoch lebt sie allein in ihrem Haus, malt viel und fährt bei gutem Wetter mit dem Elektrorollstuhl. „Aufgeben ist keine Option“, stellte sie klar. Bereits Ende Mai hatte sie bei „Stern TV“ über ihre Lage gesprochen und monatliche Medikamentenkosten von „um die 1.000 Euro“ erwähnt.
Quelle: www.faz.net



