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Oktoberfest-Streit: Kann der Aufbau der Wiesn-Zelte starten?

Monate vor dem Oktoberfest sorgt ein juristischer Streit um die Vergabe der Festzelte für Unsicherheit. Wie die München berichtet, könnte der Aufbau des berühmten Schottenhamel-Zelts und der Paulaner-Festhalle gefährdet sein.

Oktoberfest-Streit: Kann der Aufbau der Wiesn-Zelte starten?
Bild: abendzeitung-muenchen.de

Der Wirt Alexander Egger hat beim Bayerischen Obersten Landesgericht einen Eilantrag gestellt, um die Zulassung der Wirte für das Schottenhamel-Zelt und die Paulaner-Festhalle zu verhindern. Er argumentiert, dass die Vergabe der großen Festzelte nach europäischem Vergaberecht erfolgen müsse. Bis Freitag steht eine Zwischenentscheidung an, die weitreichende Folgen haben könnte.

Lehnt das Gericht den Eilantrag ab, können die Wirte ihre Verträge wie geplant umsetzen. Wird die aufschiebende Wirkung jedoch verlängert, droht ab dem 29. Juni ein Stillstand beim Aufbau. Die Betreiber warnen, dass die Plätze der beiden Zelte dann leer bleiben könnten. „Wenn wir nicht rechtzeitig aufstellen können, dann stellen wir gar nicht auf“, sagte Michael F. Schottenhamel der Abendzeitung. „Und dann steht auf dieser Fläche kein Zelt, sondern vielleicht drei Kioske.“

Die Unsicherheit betrifft nicht nur die Logistik, sondern auch die Planung der Wirte: Kellner und Sicherheitspersonal müssen angeheuert, Lebensmittel bestellt werden. Das spezielle Festbier ist bereits gebraut. Christian Schottenhamel erklärte, dass Reservierungen vorerst normal weiterbearbeitet werden. Sollte der Aufbau scheitern, müssten die Flächen möglicherweise mit Karussells oder Zäunen gefüllt werden.

Quelle: Stadt München