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Münchner Arabellahaus wird saniert statt abgerissen

Das Arabellahaus in München wird doch nicht abgerissen. Stattdessen ist eine umfassende Sanierung mit spektakulärer Erweiterung geplant, wie der Bayerische Rundfunk berichtet.

Münchner Arabellahaus wird saniert statt abgerissen
Bild: BR

Das 23-geschossige Arabellahaus im Münchner Stadtteil Bogenhausen wird nicht abgerissen. Die Bayerische Hausbau, Immobilientochter der Schörghuber Gruppe, hat eine Kehrtwende verkündet: Statt der Abrissbirne soll das Gebäude umfassend saniert und erweitert werden. Geplant sind unter anderem ein fünfstöckiger Durchbruch zwischen dem 15. und 19. Stockwerk sowie Europas längste Außenrolltreppenanlage, die das Dach für die Öffentlichkeit zugänglich macht.

Die Mieter müssen trotz der neuen Pläne bis Anfang 2030 ausziehen. Die Sanierung soll voraussichtlich 2034 abgeschlossen sein. Auf der Dachterrasse sind begrünte Flächen, Sportanlagen und Gastronomie vorgesehen – mit freiem Alpenblick für alle. Auch im Erdgeschoss soll das Haus durch eine Passage und neue Wege durchlässiger werden.

Durch den Verzicht auf den Abriss will die Bayerische Hausbau rund 20.000 Tonnen CO2 einsparen. „Das Arabellahaus ist ein Stück Münchner Stadtgeschichte. Unser Ziel ist es, das Gebäude in eine neue Zeit zu führen – attraktiver, nachhaltiger und offener für die Menschen in München“, sagte Geschäftsführer Stefan Bögl. Die bestehende Struktur soll durch sogenannte Regale – Anbauten einer neuen Gebäudeschicht – ergänzt werden, um Baumaterialien weiterzunutzen.

Quelle: BR