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Frankfurter OB Josef plant Bahnhofsviertelgipfel zur Drogenpolitik

Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) plant einen „Bahnhofsviertelgipfel“, um die Zustände im Bahnhofsviertel zu verbessern. Wie die FAZ berichtet, soll auch das Land Hessen zu einem Sondertreffen eingeladen werden, um die Leitlinien der regionalen Drogenpolitik neu zu fassen.

Frankfurter OB Josef plant Bahnhofsviertelgipfel zur Drogenpolitik
Bild: media0.faz.net

Die Sicherheitslage im Frankfurter Bahnhofsviertel und am Hauptbahnhof beschäftigt die Stadt seit Jahren. Nun kündigt Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) einen „Bahnhofsviertelgipfel“ an, bei dem auch das Land Hessen zu einem Sondertreffen eingeladen werden soll. Ziel ist es, die Leitlinien der regionalen Drogenpolitik neu festzulegen und die Aufenthaltsqualität im Viertel zu verbessern.

Erst vor wenigen Tagen hatten mehrere Behörden eine neue Sicherheitsvereinbarung für den Hauptbahnhof und umliegende Bahnhöfe unterzeichnet. Die 14-seitige Vereinbarung sieht unter anderem eine engere Zusammenarbeit von Bundes- und Landespolizei vor, mehr Kontrollen sowie eine konsequentere Überwachung des Waffenverbots. Auch der Einsatz von KI-gestützter Videoüberwachung zur Erkennung gefährlicher Gegenstände ist geplant, wie Innenminister Roman Poseck (CDU) mitteilte.

Die letzte Ordnungsvereinbarung für das Bahnhofsviertel stammt aus dem Jahr 2002. Josef betonte, man wolle die Situation „von Tag zu Tag besser“ machen. Der geplante Gipfel soll nun über die reine Sicherheitspolitik hinausgehen und die Drogenpolitik als zentrales Thema angehen.

Quelle: www.faz.net