Das iranische Militärkommando verkündete die Schließung im Staatsfernsehen. In einer verlesenen Mitteilung hieß es, die fortgesetzten Angriffe Israels im Südlibanon verletzten das mit den USA getroffene Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges. Das Kommando sprach von einer Böswilligkeit der USA und warf ihnen vor, zu haben, den Krieg zu beenden.
Die Schließung der Meerenge, durch die in Friedenszeiten etwa ein Fünftel des weltweit geförderten Rohöls verschifft wird, sei ein „erster Schritt“. Sollte die Aggression anhalten, seien weitere Schritte geplant, , hieß es weiter.
Trotz der Eskalation zeichnen sich diplomatische Gespräche ab. Ein iranisches Verhandlungsteam werde zu Gesprächen mit US-Vertretern in die Schweiz reisen, zitierte das Staatsfernsehen Außenministeriumssprecher Esmail Baghaei. Die Reise war ursprünglich für Freitag geplant, nach Kämpfen im Libanon jedoch verschoben worden. US-Vizepräsident JD Vance bestätigte gegenüber Fox News mögliche Gespräche und kündigte seine eigene Reise in die Schweiz an.
Quelle: www.zeit.de



