Der 36-jährige Grünen-Vorsitzende sagte vor den Delegierten, Merz werde „Opfer seiner eigenen Versprechungen“. Wer einen Mathe-Grundkurs besucht habe, hätte wissen müssen, dass Steuersenkungen, höhere Verteidigungsausgaben und keine neuen Schulden nicht gleichzeitig möglich seien. Stattdessen habe sich Merz entschieden, den Leuten einen Scheiß zu erzählen.
Banaszak widersprach zudem Merz’ eigener Einschätzung, er müsse an seiner Kommunikation arbeiten. Das Problem sei nicht die Kommunikation, sondern eine „falsche Haltung“. Ein Kanzler, der ein verunsichertes Land in wirtschaftlicher Not führen wolle, müsse die Bürger mögen und ihnen nicht von oben herab begegnen, sie belehren oder beschimpfen. Die Menschen seien erschöpft und hätten das Vertrauen in die Politik verloren, so Banaszak unter großem Applaus.
Quelle: www.tagesspiegel.de



