Kai Havertz, Stürmer der deutschen Nationalmannschaft und Spieler des FC Arsenal, ist unter Bundestrainer Julian Nagelsmann gesetzt. Im bevorstehenden Vorrundenspiel gegen Ecuador am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) könnte Havertz jedoch eine Pause erhalten, um Deniz Undav eine Chance zu geben.
Havertz äußerte sich in einem Interview der „Zeit“ über seine Rolle im Team und die Bedeutung von Undav: „Überhaupt nicht. Ich schätze es sehr, dass er hier ist. Wir haben Deniz gebraucht, zuletzt gegen die Elfenbeinküste, da hat er uns zum Sieg geschossen.“ Diese Aussage verdeutlicht die Teamdynamik und den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.
, der als Vizekapitän eine Führungsrolle im Team einnimmt, erklärte weiter: „Ich bin keiner, der vor dem Spiel rumschreit. Es gibt bei uns andere, die das Wort führen, Joshua Kimmich, Antonio Rüdiger, auch Pascal Groß.“ Diese Worte zeigen, dass Havertz sich in einer unterstützenden Rolle sieht und bereit ist, in schwierigen Momenten Verantwortung zu übernehmen.
Er reflektierte über die Wahrnehmung seiner Leistungen in Deutschland und sagte: „Wahrscheinlich, weil ich nicht in der Bundesliga spiele.“
Erfolgsrezept gegen Verteidiger beschreibt er so: „Die Verteidiger sollen nie wissen, wo ich bin, wohin ich will, was ich vorhabe, wo ich wann sein werde. Das ist für sie am schlimmsten. Ich versuche, für Verteidiger ein Gespenst zu sein.“ Diese Strategie könnte entscheidend sein, um im Spiel gegen Ecuador erfolgreich zu sein.
Die Entscheidung, ob Havertz gegen Ecuador spielt oder nicht, wird von Nagelsmann abhängen, der die Form und Fitness seiner Spieler genau im Blick hat. Der Bundestrainer könnte Undav, der zuletzt beim 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste doppelt traf, in die Startelf berufen.
Quelle: www.tagesspiegel.de



