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Lena Schätte gewinnt Ingeborg-Bachmann-Preis 2025 in Klagenfurt

Die deutsche Autorin Lena Schätte hat den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Die Jury zeichnete sie am Sonntag in Klagenfurt für ihren Text „Was wir tragen“ aus.

Lena Schätte gewinnt Ingeborg-Bachmann-Preis 2025 in Klagenfurt
Bild: media0.faz.net

Die 1993 in Lüdenscheid geborene Schätte setzte sich bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur gegen 13 Mitbewerber durch. Ihr Text „Was wir tragen“ schildert die Erfahrungen einer Übergewichtigen und eine Schulfreundschaft unter Außenseiterinnen.

Schätte, die 2014 mit dem Roman „Ruhrpottliebe“ ihr Debüt veröffentlichte und als Psychiatriekrankenschwester im Ruhrgebiet arbeitete, hat am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert. Ihr Roman „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ erschien 2025 und wurde mehrfach ausgezeichnet. In Klagenfurt erhielt sie zudem den durch Online-Abstimmung ermittelten BKS-Publikumspreis (10.000 Euro).

Neben dem Hauptpreis wurden weitere Auszeichnungen vergeben. Den Kelag-Preis in Höhe von 15.000 Euro gewann die 1983 im ungarischen Sárvár geborene Kinga Tóth für ihren Text „OstblockMädl“. Ozan Zakariya Keskinkılıç gewann den Deutschlandfunk-Preis (12.500 Euro). Der 3sat-Preis (7.500 Euro) ging an die 1984 im österreichischen Korneuburg geborene Magadalena Schrefel für ihren Text über eine vierzigjährige Frau, die eine Brustkrebs-Diagnose erhält.

Der Ingeborg-Bachmann-Preis wird seit 1977 jährlich in Klagenfurt verliehen. Er erinnert an die österreichische Lyrikerin Ingeborg Bachmann.

Quelle: www.faz.net