Die Brücke in Sabiwka galt als kritischer Knotenpunkt für die Eisenbahnlogistik zwischen den besetzten Gebieten der Luhansk und Donezk. Der Telegram-Kanal „Exilenova+“ veröffentlichte am Sonntag Aufnahmen, die umfangreiche Schäden an dem Bauwerk zeigen. Dem Begleitbericht zufolge wurde die Brücke bereits am 26. Juni von ukrainischen Kräften attackiert.
Der Angriff ist Teil einer verstärkten systematischen Kampagne der ukrainischen Streitkräfte, um russische Truppen von ihren Nachschublinien abzuschneiden. Erst am 23. Juni hatten ukrainische Spezialeinheiten die Eisenbahnbrücke über den Nord-Krim-Kanal nahe dem Dorf Rosdolne vollständig zerstört. Drohnenaufnahmen zeigten präzise Treffer, die das Gleis zerstörten und einen Brückenabschnitt zum Einsturz brachten. Ein zweiter Angriff traf später russisches Reparaturgerät vor Ort.
Bereits am 21. Juni hatten ukrainische Kräfte die Eisenbahnbrücke über den Fluss Sywasch in Tschonhar getroffen und damit die wichtige Bahnlinie Nowooleksijiwka-Dschankoj unterbrochen, die die Südukraine mit der Krim verbindet. Am 20. Juni griffen ukrainische Drohneneinheiten die Straßenbrücke über die Henitschesk-Straße an. Weitere Angriffe auf Eisenbahnbrücken in den Gebieten Rosdolne und Wladyslawiwka wurden am 19. Juni bestätigt.
Quelle: www.kyivpost.com



