Die Stadt München hat für die laufende Fußball-Weltmeisterschaft keine zentrale Fan-Zone eingerichtet. Ein entsprechender Antrag der SPD-Stadtratsfraktion blieb erfolglos, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Grund sind vor allem organisatorische Hürden: Das Olympiastadion wird saniert, der Hans-Jochen-Vogel-Platz ist mit Konzerten belegt. Auch die Allianz-Arena steht wegen laufender Veranstaltungen nicht zur Verfügung.
Das größte Public Viewing bietet der Hirschgarten, der als größter Biergarten der Welt gilt. Auf vier LED-Leinwänden und 8200 Plätzen werden alle Deutschland-Spiele vor 23 Uhr sowie Halbfinale und Finale gezeigt. 7000 Plätze sind frei zugänglich, 1200 reservierbar. Im Werksviertel-Mitte lockt der Knödelplatz mit einer 45 Quadratmeter großen Leinwand und 1400 Plätzen, von denen bis zu 360 ohne Reservierung nutzbar sind.
Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) hat für die WM-Dauer eine Sonderregelung erlassen: Spiele dürfen im Außenbereich von Gaststätten bis 1 Uhr und ab 6 Uhr gezeigt werden. Bei Betrieben mit Lärmschutz bis 22 Uhr muss der Außenbereich jedoch um 22 Uhr geräumt sein. Der Hirschgarten kündigte an, bei Verlängerung das Public Viewing draußen nicht fortsetzen zu können, da der Biergarten um 1 Uhr leer sein muss.
Für das WM-Finale am 19. Juli gibt es auf dem Königsplatz ein besonderes Angebot: Im Rahmen des Kinoliebe Summer Festivals wird das Spiel auf zwei bis zu 144 Quadratmeter großen Leinwänden übertragen. Liegestühle kosten fünf Euro, teurere Tickets inkludieren Getränke.
Quelle: www.sueddeutsche.de



