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AfD-Kandidaten scheitern bei Landrat-Stichwahlen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt

Bei den Stichwahlen um zwei Landratsämter in Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben die Kandidaten der AfD Niederlagen erlitten. CDU-Kandidat siegt im Saalekreis, SPD-Kandidat triumphiert in Ostprignitz-Ruppin.

AfD-Kandidaten scheitern bei Landrat-Stichwahlen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt
Bild: img.zeit.de

Die AfD-Kandidaten sind bei den Stichwahlen um die Landratsämter in Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg) und im Saalekreis (Sachsen-Anhalt) gescheitert. Im sachsen-anhaltischen Saalekreis kam CDU-Kandidat Uwe Czekalla laut vorläufigem Ergebnis auf 54,34 Prozent der Stimmen. AfD-Kandidat Uwe Arendt erreichte demnach 45,66 Prozent der Stimmen.

Noch deutlicher fiel das Ergebnis im brandenburgischen Landkreis Ostprignitz-Ruppin aus. Hier erreichte SPD-Kandidat Ralf Reinhardt laut vorläufigem Endergebnis 60,6 Prozent der Stimmen. Torsten Arndt von der AfD kam demnach auf 39,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung wurde mit 46,0 Prozent angegeben.

Amtsinhaber Reinhardt bewirbt sich um eine dritte Amtszeit und hatte bereits im ersten Wahlgang mit 34,7 Prozent der Stimmen vorne gelegen. Arndt, der für die AfD im Landtag in Potsdam sitzt, war mit 30,3 Prozent in die Stichwahl eingezogen. Der Verfassungsschutz stuft den Brandenburger AfD-Landesverband als gesichert rechtsextremistisch ein.

Quelle: www.zeit.de