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Russland ändert Rolle des Su-57 nach ukrainischen Angriffen

Russland passt die Einsatzrolle seines Su-57 an. Wie UNIAN unter Berufung auf einen Militärexperten berichtet, soll die Maschine künftig vor allem zur Luftverteidigung eingesetzt werden.

Russland ändert Rolle des Su-57 nach ukrainischen Angriffen
Bild: images.unian.net

Russland passt die Einsatzrolle seines Su-57 an. Wie UNIAN unter Berufung auf einen Militärexperten berichtet, soll die Maschine künftig vor allem zur Luftverteidigung eingesetzt werden.

Der russische Su-57, ursprünglich als Jagdbomber für Luftüberlegenheit und Angriffe konzipiert, soll künftig vor allem zur Luftverteidigung eingesetzt werden. Das berichtet UNIAN unter Berufung auf den Verteidigungsanalysten Teoman S. Nikantschi von Army Recognition. Grund seien die anhaltenden ukrainischen Angriffe mit Drohnen und Marschflugkörpern, die Russland zwingen, sein Luftverteidigungssystem anzupassen.

Auf aktuellen Aufnahmen seien Su-57 mit bis zu sechs externen Waffenträgern zu sehen, darunter Raketenstarter des Typs AKU-ASP. Diese könnten mit Kurzstreckenraketen R-73/R-74 und Mittelstreckenraketen R-77 bestückt werden. Die R-73 eigne sich mit einer Reichweite von 30 Kilometern und Infrarot-Zielsuche besonders zur Drohnen- und Marschflugkörperabwehr, so Nikantschi. Die R-77 könne Ziele auf bis zu 110 Kilometern Entfernung bekämpfen.

Nikantschi zufolge zeigt die neue Konfiguration, dass Russland seine knappen Su-57-Ressourcen nicht mehr nur für prestigeträchtige Angriffseinsätze nutzt, sondern für defensive Luftraumkontrolle im eigenen Hinterland. Ukrainische Langstreckendrohnen und Marschflugkörper hätten Russland gezwungen, eine große rückwärtige Zone zu schützen – darunter Flugplätze, Energieanlagen und Rüstungsbetriebe. Der Experte sieht darin eine globale Tendenz, bei der auch westliche Fünftgenerationsjäger zunehmend gegen günstigere Luftbedrohungen eingesetzt werden.

Quelle: www.unian.ua