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Fußball-Legende Kevin Keegan mit 75 Jahren gestorben

Kevin Keegan ist tot. Der zweimalige Weltfußballer und frühere Star des Hamburger SV starb im Alter von 75 Jahren, wie seine Familie mitteilte.

Fußball-Legende Kevin Keegan mit 75 Jahren gestorben
Bild: img.zeit.de

Kevin Keegan ist tot. Der zweimalige Weltfußballer und frühere Star des Hamburger SV starb im Alter von 75 Jahren, wie seine Familie mitteilte.

Kevin Keegan, einer der bekanntesten englischen Fußballer aller Zeiten, ist tot. Wie seine Familie mitteilte, starb der 75-Jährige. Anfang des Jahres hatte Keegan seine Krebserkrankung öffentlich gemacht, im Juni galt sie als unheilbar. In seinen letzten Stunden sei er von seiner Frau und seinen Töchtern umgeben gewesen, hieß es in einer Erklärung der Angehörigen.

Vom FC Liverpool zum HSV – der Aufstieg zur Ikone

Der große Durchbruch als Spieler gelang Keegan 1971 beim FC Liverpool. Mit seinem aggressiven Spielstil und seinem unermüdlichen Willen eroberte der Angreifer die Herzen der Fans. In sechs Jahren an der Anfield Road holte er drei englische Meisterschaften, den FA Cup und 1977 den Europapokal der Landesmeister. 1977 wechselte Keegan für 500.000 Pfund zum Hamburger SV. Es war die höchste Ablöse, die ein deutscher Klub bis dahin gezahlt hatte.

Doppelter Triumph als Europas Fußballer des Jahres

In Hamburg wurde Keegan 1978 und 1979 zweimal in Folge zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. In der Saison 1978/79 gewann der HSV außerdem erstmals seit 19 Jahren wieder die deutsche Meisterschaft. Später arbeitete Keegan als Trainer. 1996 führte er Newcastle United beinahe zur Meisterschaft und Englands Nationalteam 2000 zur EM. An den Glanz seiner Spielerkarriere knüpfte er als Coach aber nicht an.

Trauer bei Ex-Klubs und in der Fußballwelt

Ex-Klub Newcastle United würdigte Keegan in einem Nachruf: „Kevin war mehr als nur ein legendärer Fußballer und Trainer. Für Generationen von Fans war er das schlagende Herz von Newcastle United.“ Auch der FC Liverpool äußerte seine Trauer um die Vereinsikone. Die Familie bedankte sich bei Keegans medizinischem Team und bat um Respekt für die Privatsphäre.

Quelle: www.zeit.de