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Terroranschlag auf CSD in Berlin: Regierungschefs bestürzt

Nach dem tödlichen Terroranschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben die Regierungschefs aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg ihre Bestürzung ausgedrückt. Wie der NDR berichtet, wurde eine Frau getötet, mehrere Menschen wurden verletzt.

Terroranschlag auf CSD in Berlin: Regierungschefs bestürzt
Bild: images.ndr.de

Nach dem tödlichen Terroranschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben die Regierungschefs aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg ihre Bestürzung ausgedrückt. Wie der NDR berichtet, wurde eine Frau getötet, mehrere Menschen wurden verletzt.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sicherte der queeren Community seine Solidarität zu. Der CSD stehe für einen langen und mutigen Kampf, „frei, gleichberechtigt und ohne Angst leben und lieben zu können“, schrieb Günther auf Facebook. Die Ereignisse in Berlin machten auf schmerzliche Weise deutlich, wie verletzlich diese Freiheit sei.

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) bezeichnete den Angriff als „niederträchtig“ und sprach den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) schrieb auf sozialen Medien: „Ein Fest der Liebe ist zu einer Nacht der Trauer geworden.“ Der oder die Täter müssten gefasst werden „und mit der vollen Härte unseres Rechtsstaats rechnen“.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) ordnete an, am Rathaus den Trauerflor anzubringen. Die Organisation Hamburg Pride plant für heute Nachmittag um 16 Uhr in der Innenstadt an der Ecke Neuer Jungfernstieg/Lombardsbrücke eine Mahnwache Am kommenden Wochenende soll in Hamburg der CSD stattfinden, zu dem rund 250.000 Menschen erwartet werden. Die Sicherheitsmaßnahmen werden nach der Tat in Berlin überprüft.

Quelle: www.ndr.de