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Übergangswohnheim in Ismaning nimmt erste Bewohner auf

Nach monatelanger Verzögerung hat die Regierung von Oberbayern das Übergangswohnheim in Ismaning in Betrieb genommen. Am Montag zogen die ersten Bewohner in den umgebauten Bürokomplex ein.

Übergangswohnheim in Ismaning nimmt erste Bewohner auf
Bild: sueddeutsche.de

Nach monatelanger Verzögerung hat die Regierung von Oberbayern das Übergangswohnheim in Ismaning in Betrieb genommen. Am Montag zogen die ersten Bewohner in den umgebauten Bürokomplex ein.

Das Übergangswohnheim an der Max-von-Eyth-Straße in Ismaning ist seit Montag bewohnt. Die ersten Bewohner sind eingezogen, weitere sollen in den nächsten Monaten folgen. Die 66 Zimmer sind für deutschstämmige Spätaussiedler, jüdische Emigranten aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie für Menschen aus humanitären Aufnahmeprogrammen vorgesehen – darunter vor allem ehemalige afghanische Ortskräfte und ihre Familien.

Die Einrichtung bietet Platz für bis zu 190 Personen. Die Bewohner sind keine Asylbewerber im herkömmlichen Sinn: Sie haben bereits bei der Einreise ein Aufenthaltsrecht, dürfen arbeiten und eine eigene Wohnung mieten. Die Regierung von Oberbayern räumt ein, dass die Wohnungssuche angesichts des angespannten Mietmarktes schwierig ist, bietet aber Unterstützung an.

Gegen die Unterbringung hatte sich Protest formiert, unter anderem von einer Bürgerinitiative im Umfeld der Partei „Die Basis“. Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) kritisiert die kurzfristige Mitteilung zum Bezug und verweist auf volle Kitas und Schulen. Die Regierung verweist auf finanzielle Hilfen für Kommunen.

Quelle: www.sueddeutsche.de