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Teuerung: Regierung ignoriert die größte Sorge der Bürger

Die Inflation bleibt die größte Sorge der Menschen in Deutschland. , wiederholen Union und SPD damit einen Kardinalfehler der gescheiterten Ampelkoalition.

Teuerung: Regierung ignoriert die größte Sorge der Bürger
Bild: sueddeutsche.de

Die Inflation bleibt die größte Sorge der Menschen in Deutschland. , wiederholen Union und SPD damit einen Kardinalfehler der gescheiterten Ampelkoalition.

Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen 2026 voraussichtlich um etwa drei Prozent – ein Niveau, das in den 2000er- und 2010er-Jahren nie erreicht wurde. Ursache ist unter anderem der Iran-Krieg, der die Energie- und Lebensmittelpreise weiter antreibt. Für viele Bürger ist die Teuerung damit das drängendste Problem, noch vor anderen politischen Themen.

Doch die neue Bundesregierung aus Union und SPD schenkt den finanziellen Sorgen der breiten Bevölkerung zu wenig Aufmerksamkeit. Der Kommentar sieht darin eine Wiederholung des Fehlers, der maßgeblich zum Scheitern der Ampelkoalition beigetragen hat: Sie kümmerte sich zu wenig um die Nöte von Durchschnittsverdienern.

Ein Fehler mit Folgen

Die Ampel habe diesen Kardinalfehler begangen und damit den Aufstieg der AfD erst möglich gemacht, . Wer die finanzielle Belastung der Mitte ignoriere, treibe Wähler in die Arme der Protestparteien. Die aktuellen Inflationszahlen zeigten, dass die Preise in diesem Jahr deutlich stärker steigen würden als erwartet.

Dabei hätte die Regierung durchaus Handlungsspielraum, . Sie könne etwa Entlastungen bei Energie und Lebensmitteln gezielt ausgestalten, statt nur über strukturelle Reformen zu debattieren. Die Menschen redeten darüber, dass vieles teurer werde – und erwarteten konkrete Antworten.

die Koalition auf, die Teuerung als zentrales Politikfeld zu behandeln. Wer die größte Sorge der Bevölkerung ignoriere, gefährde nicht nur den sozialen Frieden, sondern auch das Vertrauen in die Demokratie. Die Lehre aus dem Ampel-Aus sei klar: Finanzielle Ängste der Mitte dürften nicht länger übersehen werden.

Quelle: www.sueddeutsche.de