Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, einen Spieler des Rekordmeisters für absolut unverkäuflich erklärt. Demnach soll es ein Angebot über 200 Millionen Euro für den Star gegeben haben, das die Bayern-Verantwortlichen jedoch kategorisch abgelehnt hätten. Rummenigge selbst habe klargestellt, dass dieser Spieler unter keinen Umständen abgegeben werde.
Die Bild-Zeitung zitiert Rummenigge mit den Worten: „Dieser Spieler ist unverkäuflich. Punkt.“ Damit stellt sich der Bayern-Boss gegen jegliche Spekulationen um einen möglichen Transfer. Das Blatt berichtet weiter, dass das 200-Millionen-Euro-Angebot von einem nicht genannten Klub aus dem Ausland stammen soll. Offiziell bestätigt wurde die Offerte vom FC Bayern nicht.
Auch andere Medien greifen das Thema auf. T-Online berichtet unter Berufung auf Kreise beim FC Bayern, dass es sich bei dem Spieler um Michael Olise handele. Der 22-jährige Franzose war erst im Sommer 2024 von Crystal Palace nach München gewechselt und hat sich schnell als Leistungsträger etabliert. Laut T-Online gilt bei den Bayern seit 2009 ein „ungeschriebenes Gesetz“, wonach bestimmte Spieler nicht verkauft werden – eine Entscheidung, die damals von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge getroffen wurde. Dieses Gesetz beeinflusse auch die aktuelle Haltung zu Olise.
SPOX.com berichtet, dass Rummenigge mit einer „knallharten Olise-Ansage“ für Klarheit gesorgt habe. Der Bayern-Boss habe demnach betont, dass Olise „der beste Spieler der Welt“ sei und daher beim FC Bayern bleiben werde. SPORT1 wiederum meldet, dass der Star „der beste Spieler der Welt“ sei und dass er definitiv nicht wechseln werde.
Die Aussagen von Rummenigge kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der FC Bayern in der Bundesliga und Champions League um Titel kämpft. Olise, der für seine Dribbelstärke und Torgefahr bekannt ist, hat in der laufenden Saison bereits mehrere entscheidende Tore erzielt. Sein Marktwert wird von Transfermarkt.de auf rund 80 Millionen Euro geschätzt, doch die Bayern sehen in ihm offenbar einen unverzichtbaren Bestandteil des Kaders.
Die Bild-Zeitung spekuliert, dass das angebliche 200-Millionen-Euro-Angebot von einem englischen Spitzenklub gekommen sein könnte, der Olise bereits aus seiner Zeit in der Premier League kennt. Der FC Bayern habe jedoch kein Interesse an Verhandlungen gezeigt. Rummenigge habe intern klargestellt, dass Olise langfristig das Gesicht des Vereins werden solle.
Die Reaktionen aus der Fanszene sind gemischt: Während viele die klare Haltung der Bosse begrüßen, fragen sich andere, ob man bei einem solchen Angebot nicht zumindest verhandeln sollte. Die Bayern-Verantwortlichen sehen dies offenbar anders. Rummenigge wird mit den Worten zitiert: „Man kann nicht jeden Spieler mit Geld kaufen. Manche sind einfach unverkäuflich.“
Ob das 200-Millionen-Euro-Angebot tatsächlich existiert hat, bleibt unbestätigt. Fest steht jedoch, dass der FC Bayern mit Michael Olise plant – und dass Karl-Heinz Rummenigge keine Zweifel daran lässt, dass der Star in München bleibt.



