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Andrij Illenko: Rückzug aus Donbas wäre Selbstmord für die Ukraine

Der ehemalige Abgeordnete Andrij Illenko, der im Batallion 'Swoboda' kämpft, warnt vor einem Rückzug aus dem Donbas. Laut Ukrainska Pravda beschreibt er die aktuelle Frontlage als stabil, trotz der Verluste in Pokrowsk.

Andrij Illenko: Rückzug aus Donbas wäre Selbstmord für die Ukraine
Bild: uimg.pravda.com.ua

Andrij Illenko, ehemaliger Volksabgeordneter und Kämpfer im Batallion ‚Swoboda‘, äußerte sich in einem Interview zur aktuellen Situation an der Front im Donbas. Er betont, dass der Rückzug aus der Region als ‚Selbstmord‘ für die Ukraine angesehen werden müsse. Illenko, der an Kämpfen in verschiedenen Regionen, einschließlich der Schlacht um Bakhmut, teilgenommen hat, beschreibt die Frontlage als stabil, auch wenn Pokrowsk und Myrnohrad faktisch verloren sind.

Illenko erklärt, dass sein Batallion, das unter dem Kommando seines ehemaligen Assistenten Petro Kuzyk steht, über sieben Helden der Ukraine verfügt, darunter die erste Frau, die diesen Titel in der Geschichte der Nationalgarde erhielt. Er hebt hervor, dass trotz der Herausforderungen die ukrainischen Streitkräfte in der Lage sind, die Frontlinie zu stabilisieren und die Kontrolle über strategisch wichtige Gebiete zu behalten.

Zusätzlich berichtet Illenko, dass die russischen Streitkräfte vor einer schwierigen Entscheidung stehen: entweder eine massive Mobilisierung durchzuführen oder die sogenannte ‚Spezialoperation‘ zu beenden. Diese Dilemmata könnten die militärischen Strategien Russlands erheblich beeinflussen und die Dynamik des Konflikts verändern.