Brüssel hat sich auf neue Regeln geeinigt, um die Produktion von Arzneimitteln in der Europäischen Union (EU) zu unterstützen. Diese Initiative zielt darauf ab, die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten und der Herstellung außerhalb Europas zu verringern. In den vergangenen Jahren waren viele wichtige Medikamente, darunter Schmerzmittel und Antibiotika, zeitweise nicht in Apotheken erhältlich.
Neophytos Charalambides, der Gesundheitsminister Zyperns, erklärte: „Die Patienten sollten sich keine Sorgen darüber machen müssen, ob wichtige Arzneimittel wie Antibiotika in ihrer Apotheke oder ihrem Krankenhaus verfügbar sind.“ Zypern hat derzeit die rotierende EU-Ratspräsidentschaft inne und spielt somit eine zentrale Rolle in den Verhandlungen.
Die neuen Regeln müssen noch vom Europäischen Parlament und den Mitgliedstaaten bestätigt werden, was in der Regel als Formsache gilt, wenn zuvor ein Kompromiss erzielt wurde. Reform könnte dazu beitragen, die Versorgungssicherheit in der EU zu erhöhen und die Verfügbarkeit lebenswichtiger Medikamente zu gewährleisten.



