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Trump besucht China: Irankrieg im Fokus der Gespräche

US-Präsident Donald Trump reist nach China, um über die Beendigung des Irankriegs zu verhandeln. Laut FAZ wird der Besuch von Spannungen geprägt sein.

Trump besucht China: Irankrieg im Fokus der Gespräche
Bild: media0.faz.net

Donald Trump wird in China erwartet, um mit Staatschef Xi Jinping über die Beendigung des Irankriegs zu sprechen. Der Besuch ist der erste eines US-Präsidenten in China seit neun Jahren und wird von Bildern amerikanischer Militärmaschinen begleitet, die in Peking landen. Die chinesischen sozialen Medien zeigen zudem schwarze Geländewagen mit amerikanischen Kennzeichen, was die Anspannung vor dem Treffen verdeutlicht.

Trump kommt in einer schwachen Verhandlungsposition nach Peking. Gesprächspartner äußerten Bedenken über die fehlende inhaltliche Vorbereitung des Staatsbesuchs. Jon Czin, ein ehemaliger China-Analyst der CIA, erklärte: „Peking will Zeit, Handlungsspielraum und Entlastung vom amerikanischen Druck gewinnen, um sich für die nächste Runde der Auseinandersetzung zu rüsten.“

Die Erwartungen Chinas an den Besuch sind niedrig. Es wird über die drei B’s gesprochen: Boeing, (Soja-)Bohnen und Board of Trade. Peking könnte den Kauf amerikanischer Flugzeuge in Aussicht stellen, was auch einen Hebel gegen europäische Hersteller wie Airbus darstellen würde. Der Kauf von Sojabohnen aus Trump-zugeneigten US-Bundesstaaten würde für China kaum Kosten verursachen.

Ein Gesprächskanal zwischen den beiden Ländern besteht bereits seit vergangenem Jahr auf Handelsebene. Finanzminister Scott Bessent und Vizeministerpräsident He Lifeng haben kurzfristig ein Planungstreffen in Seoul vereinbart, um die Absprachen für den Staatsbesuch zu finalisieren. Diese Gespräche zeigen, dass die Verhandlungen bis kurz vor Trumps Ankunft nicht festgezurrt werden konnten.