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AfD-Spitzenkandidat Siegmund: Wahlkampf in Merseburg

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund setzt im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt auf provokante Botschaften. Wie der Spiegel berichtet, feierte er bei einem „Familienfest“ in Merseburg Erfolge mit migrationsfeindlichen Parolen.

AfD-Spitzenkandidat Siegmund: Wahlkampf in Merseburg
Bild: cdn.prod.www.spiegel.de

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund setzt im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt auf provokante Botschaften. Wie der Spiegel berichtet, feierte er bei einem „Familienfest“ in Merseburg Erfolge mit migrationsfeindlichen Parolen.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Merseburg zeigte sich AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund siegessicher. Laut Spiegel sorgten seine Aussagen, Deutschland sei nicht wiederzuerkennen und die Menschen könnten sich mit ihm ihr Land zurückholen, für kräftigen Applaus. Auch das Versprechen, mit einer Stimme für ihn Geschichte zu schreiben, kam gut an.

AfD-Chefin Alice Weidel erklärte im ZDF-Sommerinterview: „Wir werden in Sachsen-Anhalt die Regierung stellen.“ Die Landtagswahl findet am 6. September statt. Siegmund, ein Marketingfachmann, traf mit seinen Botschaften offenbar einen Nerv bei den Besuchern.

Derweil ringt die Bundesregierung um ihr Reformpaket. Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) kündigte an, Teile der Pflegereform zurücknehmen zu wollen. Zudem warb Bundeskanzler Friedrich Merz bei der „Koalition der Willigen“ für mehr Hilfe für die Ukraine, insbesondere bei der Luftverteidigung.

Quelle: www.spiegel.de