Sa., 06 Juni 2026 Berlin 22:01 DE / UKR / EN

Musk-Retweet spaltet Rechte: Burnham vor Sieg in Makerfield

Elon Musk hat einen Tweet von Rupert Lowes neuer Restore Britain geteilt. Wie der Guardian berichtet, könnte die Spaltung der rechten Andy Burnham den Sieg bei der Nachwahl in Makerfield am 18. Juni bringen.

Musk-Retweet spaltet Rechte: Burnham vor Sieg in Makerfield
Bild: i.guim.co.uk

Der US-Tech-Milliardär Elon Musk hat einen Tweet von Restore Britain geteilt, einer neuen Partei des früheren Reform-Abgeordneten Rupert Lowe. Die Intervention kommt wenige Wochen vor der Nachwahl im Makerfield in Greater Manchester, bei der Labour-Kandidat Andy Burnham am 18. Juni antritt. Laut einer Umfrage der Survation liegt Burnham mit 43 Prozent knapp vor Reform-Kandidat Robert Kenyon mit 40 Prozent – Restore Britain kommt auf sieben Prozent.

Restore Britain wurde von Rupert Lowe gegründet, der nach einem spektakulären Bruch mit Reform-Chef Nigel Farage die Partei verließ. Lowe war nach Vorwürfen des Mobbings und verbaler Misshandlung die Fraktionsmitgliedschaft entzogen worden; er bestreitet die Vorwürfe. Seine neue Partei tritt mit Rebecca Shepherd, einer 53-jährigen Geschäftsfrau, an und scheint Reform-Stimmen abzuziehen – sehr zum Unmut von Farage.

Nigel Farage reagierte verärgert auf Musks Unterstützung für die Konkurrenz. „Elon Musk hat beschlossen, die Rechte der britischen Politik so gut es geht zu spalten“, sagte Farage dem Telegraph. „Das ist die Unterstützung einer Partei, die aus einem Mann mit einem Social-Media-Account besteht.“ Auch der frühere „Dragons‘ Den“-Duncan Bannatyne hat sich hinter Restore Britain gestellt.

Labour-Kampagnenmitarbeiter berichten, dass die Unterstützung für Restore Britain an der Haustür spürbar zugenommen habe. Sollte die rechte Spaltung anhalten, könnte Burnham den Sitz trotz des knappen Vorsprungs gewinnen. EuroPulse berichtete am 20. Mai über Burnhams Unterstützung für die umstrittenen Migrationspläne von Innenministerin Shabana Mahmood (https://europulse.today/andy-burnham-unterstuetzt-shabana-mahmood-migration/).

Quelle: www.theguardian.com