Archion, der erst vor sechs Wochen gegründete Nutzfahrzeughersteller, steht vor der Herausforderung, die Umsatzrendite auf mehr als zehn Prozent zu verdreifachen. Dies gab Karl Deppen, der Geschäftsführer des Unternehmens, am Freitag in Tokio bekannt. Archion ist aus der Fusion der Daimler-Truck-Asienmarke Fuso und Hino entstanden, die in der Vergangenheit ihre Renditeziele nicht erreichen konnten.
Die Lkw-Sparte von Toyota war nach einem Skandal um gefälschte Zulassungsdaten sogar defizitär und galt als Sanierungsfall. Deppen betonte, dass mit Archion ein global wettbewerbsfähiger Konzern geschaffen werden soll. Er versprach nicht nur starkes Wachstum, sondern auch eine „marktführende Performance und dauerhaften Wert“ für die Aktionäre, einschließlich der Hauptaktionäre Daimler Truck und Toyota.
Die Strategie von Archion zielt darauf ab, die Herausforderungen der Vergangenheit zu überwinden und die Marktposition zu stärken. Deppen sieht in der neuen Ausrichtung die Möglichkeit, die Effizienz zu steigern und die Profitabilität nachhaltig zu sichern.



