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Russischer Artillerieangriff tötet Zivilisten in zentralem Cherson

Am Samstag, den 16. Mai, töteten russische Streitkräfte bei einem Artillerieangriff im zentralen Cherson einen Mann und verletzten zwei weitere Zivilisten. Laut Kyivpost haben die regionalen Staatsanwälte eine Kriegsverbrechensuntersuchung eingeleitet.

Russischer Artillerieangriff tötet Zivilisten in zentralem Cherson
Bild: static.kyivpost.com

Der Artillerieangriff ereignete sich gegen 11:45 Uhr Ortszeit und traf das zentrale Wohn- und Geschäftsviertel von Cherson. Die russischen Streitkräfte feuerten von der besetzten Ostseite des Dnipro-Flusses auf die Zivilbevölkerung, die ungeschützt auf der Straße war. Ein Mann wurde sofort durch Schrapnelle getötet, während ein weiterer Mann und eine Frau Verletzungen erlitten und ins Krankenhaus gebracht wurden.

Die Kherson Regional Procuracy bestätigte den Vorfall und leitete eine formelle strafrechtliche Untersuchung ein. Diese erfolgt unter Artikel 438 des Strafgesetzbuchs der Ukraine, der Kriegsverbrechen und vorsätzlichen Mord dokumentiert. Der Angriff ist Teil einer Welle von Bombardierungen, die am Wochenende stattfanden und die ukrainischen Luftabwehrkräfte vor große Herausforderungen stellten.

Zusätzlich zu diesem Vorfall wurde am selben Morgen ein russischer FPV-Drohnenangriff auf einen Minibus im zentralen Cherson gemeldet, bei dem der 60-jährige Fahrer schwer verletzt wurde. Die ukrainischen Behörden haben die Angriffe als gezielte Angriffe auf Zivilisten verurteilt.

Die Ermittlungen der Sicherheitsbehörde der Ukraine (SBU) und der Nationalpolizei zielen darauf ab, die Verantwortlichen für diese Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen. Die fortgesetzten Angriffe auf Zivilisten in Cherson verdeutlichen die anhaltende Bedrohung durch die russischen Streitkräfte in der Region.