Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wird von Experten als die wichtigste Versicherung für junge Menschen in Deutschland angesehen. Wie die FAZ berichtet, gibt es jedoch zahlreiche Fallstricke, die Versicherte kennen sollten, bevor sie einen Vertrag unterschreiben.
Ein häufiges Problem sind unklare Definitionen der Berufsunfähigkeit. Manche Policen verlangen, dass der Versicherte seinen Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kann – andere setzen die Hürde höher. Auch die sogenannte abstrakte Verweisung ist eine Gefahr: Der Versicherer kann die Leistung verweigern, wenn der Versicherte theoretisch einen anderen Beruf ausüben könnte, selbst wenn er dafür keine Qualifikation hat.
Zusätzlich sollten Kunden auf die Beitragsdynamik achten. Viele Verträge sehen eine jährliche Beitragserhöhung vor, die oft unbemerkt bleibt. Die FAZ rät, vor Abschluss die Vertragsbedingungen genau zu prüfen und sich von unabhängigen Beratern helfen zu lassen.
Quelle: www.faz.net



