Die chinesische Marine feuerte die Rakete nach eigenen Angaben erfolgreich ab. Statt eines Sprengkopfs sei eine Attrappe montiert gewesen, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mit. Die Volksbefreiungsarmee betonte, der Test sei Teil jährlicher Militärübungen und völkerrechtskonform. Betroffene Staaten seien im Vorfeld informiert worden.
Australiens Außenministerin Penny Wong erklärte, man habe China unmissverständlich klargemacht, dass man dies als destabilisierend für die Region betrachte. Die japanische Regierung forderte China auf, den Test zu überdenken, und sprach von tiefer Besorgnis über die verstärkten Aktivitäten des chinesischen Militärs. Die japanische Küstenwache sei über mögliche Weltraumtrümmer in der ausschließlichen Wirtschaftszone informiert worden.
Außenminister Winston Peters teilte mit, China habe das Land wenige Stunden vor dem Test unterrichtet. Man habe kein Interesse daran, dass China den Südpazifik als Testgelände für Raketen nutze. China hatte zuletzt 2024 eine Interkontinentalrakete getestet.
Quelle: www.zeit.de



