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Föhringer Ring in München für Rodungsarbeiten gesperrt

Der Föhringer Ring im Münchner Norden ist seit dem 7. Januar für Rodungsarbeiten voll gesperrt. Autofahrer müssen bis zum 24. Januar große Umwege in Kauf nehmen.

Föhringer Ring in München für Rodungsarbeiten gesperrt
Bild: sueddeutsche.de

Die Vollsperrung betrifft die Staatsstraße 2088 zwischen München und Unterföhring, eine der wichtigsten Ost-West-Achsen im Norden der Stadt. Grund sind beidseitige Rodungsarbeiten für den geplanten vierspurigen Ausbau, wie das Staatliche Bauamt Freising mitteilt.

Anwohner klagen über chaotische Zustände, da viele Autofahrer nun durch Wohngebiete ausweichen. Besonders betroffen ist die Leinthalerstraße, ein Schleichweg nördlich des Aumeisters. Dort kommen Autos im Sekundentakt, zu Stoßzeiten geht gar nichts mehr. Die Leinthalerbrücke neben dem Föhringer Ring bleibt zwar befahrbar, doch die Umwege sind erheblich: Die nächste große Isarbrücke im Norden liegt zwischen Ismaning und Garching, im Süden die John-F.-Kennedy-Brücke am Isarring.

Der Föhringer Ring zählt zu den meistbefahrenen Straßen in und um München. Das Bauamt rechnet im Jahr 2035 mit bis zu 65.100 Fahrzeugen pro Werktag. Die Ausbaustrecke ist dicht bewachsen, sodass großflächige Rodungen nötig sind, um Platz für künftige Bauten, Baustraßen und Böschungen zu schaffen.

Quelle: www.sueddeutsche.de