Wie Politico Europe unter Berufung auf ein Interview mit der WELT berichtet, warnte Frontex-Vizedirektor Lars Gerdes vor möglichen Sicherheitsproblemen für Europa. „Es könnte Waffenschmuggel in größerem Umfang geben. Das könnte zu einem Sicherheitsproblem für Europa werden“, sagte der deutsche Beamte.
Gerdes zog einen Vergleich mit der Situation im ehemaligen Jugoslawien, wo nach Ende der Kämpfe illegale Waffen in den Rest Europas gelangten. „Ich halte das Risiko für besonders hoch nach einem Waffenstillstand oder Friedensabkommen“, so Gerdes. Dann befänden sich große Mengen an Waffen, Munition und Sprengstoff im Land – und viele Menschen, die Geld brauchten.
Frontex habe seine Präsenz entlang der Westgrenzen der Ukraine verstärkt und beobachte die Lage genau. „Wir bereiten uns seit Beginn des Krieges darauf vor“, erklärte Gerdes. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert seit Februar 2022 an.
Quelle: www.politico.eu



