Sa., 06 Juni 2026 Berlin 22:02 DE / UKR / EN

FSB: Magnetminen an Gastanker aus Belgien entdeckt

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB behauptet, einen Terroranschlag auf den Arrhenius im Ust-Luga verhindert zu haben. An dem Schiff aus Belgien seien Magnetminen mit je sieben Kilogramm Sprengstoff gefunden worden.

FSB: Magnetminen an Gastanker aus Belgien entdeckt
Bild: static.kyivpost.com

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB gab am Montag bekannt, einen mutmaßlichen Terroranschlag auf den Arrhenius vereitelt zu haben. Das Schiff war aus Belgien kommend im Ust-Luga in der Leningrad eingelaufen. Wie die Behörde mitteilte, wurden an der Unterwasserhülle des Tankers mehrere Magnetminen entdeckt, die jeweils rund sieben Kilogramm Sprengstoff enthielten.

Moskau erklärte, die Sprengkörper könnten nicht in russischen Hoheitsgewässern angebracht worden sein. Die Ermittlungsbehörden leiteten ein Strafverfahren wegen versuchten Terrorismus ein. Weitere Details zu möglichen Tatverdächtigen oder zum genauen Zeitpunkt der Entdeckung nannte der FSB zunächst nicht.

Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen im Ostseeraum. Russland hatte in der Vergangenheit mehrfach vor angeblichen Sabotageakten an seiner kritischen Infrastruktur gewarnt. Belgien ist ein wichtiger Umschlagplatz für russisches Flüssigerdgas (LNG), das trotz EU-Sanktionen weiterhin importiert wird.

Quelle: www.kyivpost.com