Die griechische Regierung hat am Mittwoch eine offizielle diplomatische Protestnote an die Ukraine übergeben. Hintergrund ist der Fund einer bewaffneten Seedrohne in griechischen Hoheitsgewässern nahe der Lefkada im Mai, wie die Kyiv Post unter Berufung auf die griechische Kathimerini berichtet.
Nach Angaben der griechischen Lana Zochiou stellte das unbemannte Wasserfahrzeug eine ernste Gefahr für die Schifffahrt dar und hätte zivile Opfer oder erhebliche Umweltschäden verursachen können. Die Protestnote betont, dass die Verlagerung militärischer Operationen ins Mittelmeer, weit weg von der aktiven Frontlinie des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, die nationale Sicherheit und die wirtschaftlichen Interessen Griechenlands gefährde.
Griechische Behörden erklärten, das Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung könne solche Aktionen nicht rechtfertigen, und forderten Kiew auf, künftig auf ähnliche Operationen zu verzichten.
Quelle: www.kyivpost.com



