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Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff mit vier Ukrainern in Rotterdam

Das Kreuzfahrtschiff MV Hondius, auf dem ein Hantavirus-Ausbruch mit einem Todesfall gemeldet wurde, ist am 18. Mai im Hafen von Rotterdam eingetroffen. Wie Ukrainska Pravda unter Berufung auf NOS berichtet, befinden sich unter den Besatzungsmitgliedern vier ukrainische Staatsbürger.

Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff mit vier Ukrainern in Rotterdam
Bild: uimg.pravda.com.ua

Das Kreuzfahrtschiff MV Hondius erreichte am Morgen des 18. Mai den Hafen von Rotterdam. Zahlreiche Medienvertreter empfingen das Schiff, das zuvor von den Karibischen Inseln nach Europa überführt worden war. Die niederländischen Behörden haben im Hafen spezielle Räume für die Quarantäne ausländischer Besatzungsmitglieder eingerichtet, falls eine Rückführung in ihre Heimatländer nicht sofort möglich ist.

An Bord befinden sich insgesamt 25 Besatzungsmitglieder: zwei niederländische Staatsbürger, 17 philippinische, vier ukrainische sowie je ein polnischer und ein russischer Staatsangehöriger. Keines der Besatzungsmitglieder zeigt derzeit Symptome einer Hantavirus-Infektion. Das Schiff beherbergt zudem den Leichnam einer deutschen Passagierin, die in der vergangenen Woche an den Folgen des Hantavirus gestorben war.

Nach dem Anlegen sollen alle Besatzungsmitglieder medizinisch getestet werden. Das Schiff selbst wird einer gründlichen Desinfektion unterzogen, die voraussichtlich etwa eine Woche dauern wird. Die ukrainischen Behörden sind über die Situation informiert und stehen in Kontakt mit den Betroffenen.