Immer mehr junge Inder kommen nach Deutschland, um hier zu studieren und sich eine bessere Zukunft aufzubauen. Doch viele von ihnen, wie der indische Ravi, geraten in einen Teufelskreis aus hohen Studiengebühren und prekären Jobs. Laut Die Zeit müssen viele Studierende Kredite aufnehmen, um die hohen Kosten für private Hochschulen zu decken.
Die Arbeitsbedingungen sind oft illegal und ausbeuterisch. Studierende finden sich in Lieferdiensten wieder, wo sie häufig unter schlechten Bedingungen arbeiten. Sie erhalten keinen Mindestlohn und sind oft auf dubiose Subunternehmen angewiesen. Wer sich beschwert, riskiert den Verlust des Jobs.
Die Wohnsituation vieler Studierender ist ebenso prekär. Oft leben sie in überfüllten und heruntergekommenen Zimmern, zahlen hohe Mieten für wenig Platz und kaum Privatsphäre. Trotz dieser harten Lebensumstände wollen viele nicht zurück nach Indien, da sie dort ihre Schulden nicht tilgen könnten.
In einem Podcast von Hannah Grünewald und Anant Agarwala wird das System der Ausbeutung beleuchtet und auf die Missstände aufmerksam gemacht. Die Recherche zeigt, wie dieses System funktioniert und wer daran verdient.



