Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zählte im Juni mindestens 99 Todesfälle durch Ertrinken – so viele wie seit 2003 nicht mehr. Besonders betroffen sind junge Männer, die häufig in Seen ums Leben kommen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Kinder, die sicher schwimmen können.
Die Ebersberger Wasserwacht will gegensteuern und veranstaltet im Grafinger Freibad einen „Tag des Schwimmens“. Dort gibt es unter anderem einen Wassergewöhnungsworkshop für die Kleinsten. und rät Eltern, ihre Kinder frühzeitig an das Wasser zu gewöhnen.
Das vergangene Hitzewochenende im Münchner Umland zeigte die Dramatik: überfüllte Schwimmbäder, Hochbetrieb in den Notaufnahmen und ein junger Mann, der im Starnberger See ertrank.
Quelle: www.sueddeutsche.de



