Die Pläne für den Kölner Dom sehen vor, dass Besucher künftig zwölf Euro Eintritt zahlen müssen. Wie die „Welt“ berichtet, begründet die Domverwaltung den Schritt damit, dass die Besucher zu 99 Prozent Touristen seien. Die Einnahmen sollen der Erhaltung des gotischen Bauwerks zugutekommen.
Die Regelung stört jedoch das sentimentale Verhältnis der Kölner zu ihrem Gotteshaus. Viele Einheimische empfinden den Dom als Teil ihrer Identität und fürchten, dass er durch die Eintrittsgebühr seinen Charakter als offenes Gotteshaus verliert. Die Diskussion über die geplante Gebühr hatte bereits in den vergangenen Monaten für Kontroversen gesorgt.
Quelle: www.welt.de



