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Lavrov: Russisch-Sprachrechte als Friedensbedingung für Ukraine

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die vollständige Wiederherstellung der Rechte der russischsprachigen Bevölkerung in der Ukraine als nicht verhandelbare Bedingung für eine langfristige Friedensregelung genannt. Lawrow äußerte sich am Samstag in einer Videoansprache zum Tag der russischen Sprache, wie die Kyivpost berichtet.

Lavrov: Russisch-Sprachrechte als Friedensbedingung für Ukraine
Bild: static.kyivpost.com

In seiner Rede wiederholte Lawrow die seit Jahren von Moskau erhobenen Vorwürfe einer systematischen Sprachdiskriminierung und „Russophobie“ durch die ukrainische Führung. Diese Behauptungen dienten der russischen Regierung bereits als zentrale Rechtfertigung für den im Februar 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Die Forderung nach Sprachrechten ist Teil einer Reihe von Maximalforderungen, die Russland immer wieder als Vorbedingungen für Verhandlungen nennt. Die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten weisen die Vorwürfe der Diskriminierung zurück und verweisen auf das geltende ukrainische Sprachengesetz, das den Gebrauch des Russischen in weiten Teilen des Alltags weiterhin erlaubt.

Quelle: www.kyivpost.com