Bereits zweimal kam es zu Attentatsversuchen auf den US-Präsidenten Donald Trump, darunter ein Vorfall beim Korrespondentendinner Ende April, bei dem Schüsse fielen. Viele Amerikaner glauben jedoch nicht, dass diese Vorfälle tatsächlich Attentate waren. Laut einer Umfrage der Agentur NewsGuard, die die Vertrauenswürdigkeit von Nachrichtenquellen bewertet, sind fast ein Drittel der befragten US-Amerikaner der Meinung, dass es sich bei mindestens einem der Vorfälle um einen Fake handelt.
Die Umfrage befragte 1000 US-Bürger und ergab, dass eine Mehrheit unsicher ist, ob tatsächlich ein versuchtes Attentat vorlag. Im Juli 2024 überlebte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania nur knapp, nachdem er von einem Schuss am Ohr getroffen wurde. 24 Prozent der Befragten glauben nicht, dass es sich um ein Attentat handelt, während weitere 29 Prozent unsicher sind.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich zwei Monate später, als ein Attentatsversuch vor Trumps Golfclub in Florida verhindert wurde. Hier glauben 16 Prozent nicht an die offizielle Version, während 36 Prozent unsicher sind. Die Hintergründe der Schüsse beim Korrespondentendinner sind noch unklar, und der mutmaßliche Schütze plädiert auf nicht schuldig. Fast ein Viertel der Befragten glaubt auch hier nicht an ein versuchtes Attentat, ein weiteres Drittel ist unsicher.
Anhänger der Partei zeigen sich skeptisch. Mehr als jeder Fünfte von ihnen glaubt, dass alle drei Attentatsversuche fingiert waren. Das Misstrauen ist am höchsten bei dem Vorfall in Pennsylvania, den Trump im Wahlkampf für sich nutzte. Vor allem junge Menschen glauben nicht an die offizielle Darstellung der Vorfälle. Die USA sind gespalten wie nie zuvor.



