Mohammadi, die Friedensnobelpreisträgerin, wurde in eine Klinik in Teheran verlegt, nachdem sich ihr Gesundheitszustand während ihrer Haft verschlechtert hat. Wie Deutschlandfunk berichtet, ist Mohammadi eine prominente Menschenrechtsaktivistin, die sich für die Rechte von Frauen und politischen Gefangenen im Iran einsetzt.
Mohammadi leidet unter verschiedenen gesundheitlichen Problemen, die durch die Haftbedingungen verschärft wurden. Ihre Familie hat wiederholt auf die Missstände in den iranischen Gefängnissen hingewiesen. „Die Haftbedingungen sind unmenschlich und gefährden das Leben von Narges“, erklärte ihr Anwalt.
Die Verlegung in eine Klinik könnte als Reaktion auf den internationalen Druck interpretiert werden, der auf die iranischen Behörden ausgeübt wird, um die Behandlung von politischen Gefangenen zu verbessern. Der Iran steht seit Jahren in der Kritik wegen seiner Menschenrechtslage und der Behandlung von Dissidenten.
Mohammadi wurde 2021 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, was ihre internationale Bekanntheit und den Fokus auf die Menschenrechtslage im Iran verstärkte. Ihre Verhaftung und die damit verbundenen Umstände haben weltweit Besorgnis ausgelöst.



