Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, läuft der Schienenersatzverkehr (SEV) an den Münchner U-Bahnhöfen Goetheplatz und Poccistraße seit knapp einer Woche – und schon hagelt es Kritik. Fahrgäste steigen in die falschen Busse, beklagen sich über Gedränge an den Haltestellen und über Busse, die im Stau stehen. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) will nun mit mehreren Maßnahmen gegensteuern.
Der Bus X6 bekommt am U-Bahnhof Implerstraße eine eigene Haltestelle in der Oberländerstraße, wo eine Einbahnregelung für den ÖPNV aufgehoben wird. Dadurch sollen sich die Fahrgastströme beim Umstieg von der U3/U6 zu den Buslinien U6/X6 entzerren. Zudem wird die Fläche vor der Bushaltestelle des Ersatzbusses U6 an der Implerstraße asphaltiert, um mehr Platz zu schaffen. Auch die Ankunftszeiten der U-Bahnen sollen neu getaktet werden – voraussichtlich ab Dienstag, so ein MVG-Sprecher.
Am Sendlinger Tor wird der Ausstieg des Ersatzbusses U6 voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche in die Sonnenstraße verlegt, um den Verkehr besser abfließen zu lassen und Staus zu reduzieren. Zusätzlich prüft die Stadt, ob die Ampelschaltung optimiert werden kann. An beiden Haltestellen soll zusätzliches Personal die Fahrgäste unterstützen. Die Sperrung der Bahnhöfe dauert offiziell bis August 2027; die erste Bauphase läuft bis zum 18. September.
Quelle: www.sueddeutsche.de



